Boden- sanierung

Sanierung ehemaliges Tanklager

Beschreibung

Boden- und Grundwasserkontamination (2 kontaminierte Grundwasserstockwerke) aufgrund einer Leckage in einer Heizölversorgungsleitung, Ausmaß: ca. 50.000 L HEL, kontaminierte Fläche ca. 12.000 m²; Sofortmaßnahmen mittels 4 GW-Sanierungsbrunnen im Bereich des Schadenszentrums.

Sanierungsmaßnahmen in 3 Sanierungsabschnitten (3 Pump & Treat - Sanierungsanlagen mit jeweils Bodenspüleinrichtungen) durch Ex-Situ-Maßnahmen (Teilaushübe, meist als Flächen-drainage genutzt) und In-Situ-Maßnahmen mittels insgesamt 11 GW-Sanierungsbrunnen, 2 Ölauffangdrainagen (Gesamtlänge ca. 200 m), Flächendrainagen, 16 GW-Beobachtungspegel sowie hydraulische Bodenspülmaßnahmen (Re-Infiltration von mittels Ölabscheider und Nassaktivkohlefilter gereinigtem Grundwasser); jeweilige Anlagendimensionierung auf 3 l/s.

Das gereinigte Grundwasser (Bodenspülwasser) wird über horizontale und vertikale Infiltrationsstrecken (Gesamtlänge ca. 215 m) in den Boden bzw. Grundwasserleiter oberstromig rückgeführt (unterird. verlegte Infiltrations-Schläuche und mittels Horizontalbohrungen installierte Horizontal-Infiltrationspegel); die Horizontal-Infiltrationspegel wurden im Bereich des Schadenszentrums unterhalb des Bürogebäudes von der Baugrube aus installiert; seit 04/2004 Dotierung von behördl. genehmigten (MA 45) schadstoffabbauenden Substanzen („Bioversal“) in das Infiltrationswasser

Dienstleistungen

Sanierungsbrunnen
Bodenspüleinrichtungen
Ex-Situ-und In-Situ-Maßnahmen
2 Ölauffangdrainagen
Flächendrainagen
Ölabscheider
Nassaktivkohlefilter